Sonntag, 21. Dezember
Weil der Flug nach Frankfurt 13 Stunden
lang ist, kann ich ihn nicht verschlafen. So genieße ich das gute Essen, sehe
mir "Tracks" an und versuche dann, ein wenig zu schlafen. Das
gelingt auch, obgleich ich wieder Mal
das Gefühl habe, eigentlich nur wach gelegen zu sein.
Vor der Ankunft gibt es ein Frühstück, ich
nehme ein asiatisches Essen mit dicken Nudeln und Rindfleischstreifen. Das
kommt mit Chopsticks, also Essstäbchen, und ist - wie alles Essen bei Singapore
Airlines - richtig gut.
Mit etwa 20 Minuten Verspätung sind wir
angedockt am Gate, eine halbe Stunde später stehen wir in der Ankunftshalle.
Michael trifft nur wenig später ein, so dass wir kurz nach acht in Neckarhausen
ankommen. Es ist trübe und nasskalt, aber wärmer als es zum Winteranfang
eigentlich sein sollte.
Eineinhalb Stunden später sind die
Reisetaschen ausgepackt und an ihrem Platz verstaut, die Aufarbeitung der
eingegangenen Post dauert länger. Aber das hat ja Zeit.
Ich wundere mich, dass sich so viele Leute
darüber freuen, dass wir wieder da sind. Das mindert die Trauer über das Ende
der schönen Zeit in Australien und macht den Anfang hier viel leichter. Ello
bringt uns sogar Weihnachtsgebäck und einen Weihnachtsstrauß vorbei.
Nachmittags machen wir einen kurzen Besuch
bei Lina, Kathie und Patrick, um unsere Enkelin kennenzulernen.
Samstag, 20. Dezember
Jetzt ist diese wunderbare Zeit hier in
Nordwestaustralien fast wieder vorbei - schade drum.
Wynne fährt voraus zu Marion, also zur
Abgabe des Bushi bei TCC. Ein anderes Paar ist kurz vor uns angekommen, sie
laden gerade aus, wir müssen warten. Aber dann ist es soweit. Sie ist sehr
zufrieden mit dem Zustand des Autos, besonders aber darüber, dass alles in
Ordnung ist - bis auf den Kompressor. Die drei Rechnungen - neuer Reifen mit
Schlauch in Drysdale, neuer Schlauch bei Over the Range und Service in Southern
Cross (wobei sie sich wundert, dass das nicht über Telefon von Chris bzw. Bruno
bezahlt wurde, bis ich ihr sage, dass ich nicht in Sydney angerufen, sondern
den Service auf eigene Faust veranlasst hatte) - wird sie per Post nach Sydney
schicken, die Beträge lasse ich mir überweisen.
Wynne bringt uns zurück nach Darlington.
Später zeigt er mir das Layout des neuen Hauses und die neuen Grenzen auf dem
Land. Bei der Gelegenheit zeigt er mir auch ein Nest mit "Soldier
Ants", etwa 4 cm langen Ameisen, die nur kleine Staaten mit rund 20
Mitgliedern bilden, dafür aber relativ aggressiv sind. Ihre Bisse sind äußerst
schmerzhaft, für etwa 10 Minuten, dann ist alles vorbei. Seltsam. Ich habe das
Gefühl, dass sie uns ansehen und direkt auf uns zugehen, als wir sie
aufgescheucht haben - was man ja auch nicht macht. Wynne meint, wenn die Nester
weit genug entfernt sind, seien sie völlig ungefährlich, nur in der Nähe des
Hauses, wo vielleicht auch die Enkeltochter hinkommen könnte (wenn sie so groß
ist, dass sie laufen kann), vernichtet er die Nester und ihre Bewohner.
Wie im Flug vergehen die letzten Stunden
unter Gesprächen und Lunch, schon machen wir uns reisefertig, packen die
Reisetaschen ins Auto und los geht es zum internationalen terminal in Perth.
Wenig später sind wir wieder allein, aber nicht körperlich, denn es herrscht
Hochbetrieb hier am Flughafen. Die Ferien haben begonnen. In Brigittes Visum
steht ein falsches Geburtsdatum, deshalb gibt es einen kurzen Delay. Ich
vergewissere mich, dass ich das richtige Datum angegeben habe. Offensichtlich
tippt jemand die Daten, die elektronisch vorliegen, noch Mal ab. Das erklärt
jetzt auch die Probleme beim letzten Mal. Der Reaktion des Vorgesetzten der
Beamtin am Schalter ist zu entnehmen, dass so etwas nicht zum ersten Mal
vorgekommen ist.
Es reicht noch für einen Besuch in der
Lounge, und obwohl wir ja gleich im Flieger was zu essen bekommen kann ich dem
Buffet nicht widerstehen und esse ein paar Kleinigkeiten: Sushi, Beef Satay,
Meat Balls with spicy sauce.
Und schon sind wir auf dem Weg nach
Singapore. Eine Reihe hinter mir, aber durch eine Wand getrennt, fliegt ein
kleines Kind. Dem scheint es gar nicht gut zu gehen, es schreit über eine
Stunde lang - oder mehr, aber dann nehme ich den Kopfhörer und blende so die
Geräusche aus. Im "Bordkino" sehe ich mir "Sin City: A Dame to
kill for" an, das ist der zweite Teil dieser düsteren Comicverfilmung. Gut
gemacht, ziemlich blutrünstig, tolle Technik. Mickey Rourke ist klasse in
dieser Rolle, Bruce Willis hat nur einen ganz kleinen Part, eher nebensächlich.
Brigitte versucht sich an "Tracks", einem biographischen Film über
eine Reise einer Frau, die 1977 in etwa 8 Monaten von Alice Springs zu Fuß
alleine zum Meer gelaufen ist, mit einer Hündin und vier Dromedaren. Meist war
sie alleine, gelegentlich wurde sie von einem Fotografen von National
Geographic Australia (die die Wanderung gesponsert haben) besucht, der sie auch
gelegentlich mit Dingen versorgte, die man so im Outback nicht bekommt, schon
gar nicht 1977 (wie neuen Schuhen für einen Aboriginal, der sie unterwegs führt
und ihr viel beibringt über das Leben im Busch) und ihr auf dem letzten Teil
lebenswichtige Wasserdepots anlegte. Die Kameraführung ist exzellent, die
Einstellungen zeigen die Probleme, auch der Tod der Hündin und die Auswirkungen
auf die Protagonistin sind sehr gut "rübergebracht".
Überpünktlich sind wir in Singapore am Terminal
2. Es reicht trotz des notwendigen Übergangs zu Terminal 3 noch, zwei Flaschen
von diesem wunderbaren Pflaumenschnaps einzukaufen, den uns Sejang und Jürgen
vor einem Jahr mitgebracht haben.
Der Abflug verzögert sich ohne Angabe von
Gründen, erst 20 Minuten nach Mitternacht sind wir in der Luft.
Freitag, 19. Dezember
Packen und Auto abgabefertig machen, das
ist es, was uns heute auf Trab halten wird. Kurz nach eins ist der Bushi innen
und außen in einem Zustand, wie ich ihn bei der Übernahme vorzufinden wünsche.
Ich bin bis auf die Haut nass, das macht aber bei dem heutigen Wetter nichts
aus. Der Vorteil, wenn wir das Auto selbst endreinigen, besteht darin, dass wir
sicher sein können, nichts im Auto vergessen zu haben. Und noch einen Vorteil
gibt es. Weil alle unsere Sachen in unserem Zimmer sind und Brigitte inzwischen
schon gepackt hat, geht letzteres bei mir sehr schnell: Einfach alles, was
jetzt noch rumliegt, in eine der zwei Taschen verstauen und gut ist. Nicht
ganz, es hängt noch davon ab, was wir heute Abend machen, welche Kleider ich da
brauche. Auch der Waschbeutel kann natürlich erst morgen früh eingepackt
werden.
![]() |
| Sleepy Lizzard, Blue Tongue, Bobtail - you name it. |
Es ist sehr angenehm hier bei Elfriede und
Wynne. Im Garten sind jede Menge Vögel, gestern Abend lief ein Bandicot herum,
heute Nacht waren Possums auf dem Dach aktiv, während des Lunchs wandert ein
Bobtail, ein Sleepy Lizard mit einer für uns ungewöhnlichen Zeichnung, draußen
auf der Terrasse vorbei. Wir sind hier, obwohl doch nahe an Perth, richtig auf
dem Land. Elfriede ist heute bei ihrer Enkeltochter (6 Monate) zum Sitten, das
macht sie zwei Mal die Woche. So sind wir mit Wynne alleine, haben aber alle
Freiheit, weil er einen Fehler in seiner Software finden muss.
Gegen halb vier ist Elfriede zurück,
gleichzeitig kommen zwei Feuerwehren vorbei: Etwa 10 Kilometer entfernt, aber
noch in Sichtweite, brennt der Wald. Das sind keine absichtlichen Feuer, dazu
ist es zu trocken. Ein gewisses Unbehagen ist zu spüren.
Donnerstag, 18. Dezember
Bobi hat meine Freundschaftsanfrage
bestätigt, aber wohl die Message nicht erhalten. Ich refreshe sie. Es scheint
also wirklich "unsere" Bobi zu sein.
Kurz nach acht sind wir an der Visitor Info,
aber sie ist noch zu. Wir suchen uns einen Parkplatz, an dem wir eine Weile
stehen bleiben können und finden sie am Fremantle Oval, dem Stadion der
Fremantle Bulldogs (AFL). Dann wandern wir durch die um diese Zeit noch recht
leeren Straßen, bleiben hier stehen und lesen Informationstafeln, und da, gehen
zu dem Rest der Zitadelle ("The Round House", heute eine Reihe von
Kunstläden, Ateliers und Agenturen) und an den Strand. Zwei Delfine treiben
sich in Sichtweite herum, verschwinden aber nach nicht allzu langer Zeit
wieder. Dann stehen wir vor dem Shipwreck-Museum. Dass es so etwas gibt! Wir
gehen rein. Es geht in diesem Museum, soweit wir es besichtigt haben, um vier
holländische Schiffe der VOC, der Ostasiengesellschaft, die zwischen 1629 und
1750 vor der Küste Westaustraliens gestrandet und gesunken sind. Eine davon ist
die Zuytdorp, die in der Gegend von Gnaraloo letztendlich gescheitert ist, eine
andere die Batavia. Das sind die beiden, von denen ich schon gehört hatte. Der
goldene Drache (Vergulde Draeck) und die Zeewijk verschwanden ohne dass damals
etwas von ihnen gefunden wurde, erst zum Ende des 20. Jahrhunderts wurde das
Wrack des Drachens aufgespürt. Besatzung und Passagiere der 1629 aufgelaufenen
und sehr schnell zerbrochenen Batavia konnten sich auf zwei Inseln retten,
fanden allerdings kein Wasser. Der Kommandant machte sich mit seinen Offizieren
(!) auf den Weg, Hilfe zu holen. Unterdessen gab es eine Meuterei, der Anführer
installierte ein Terrorregime und ließ die meisten Frauen, alle Kinder und die
Männer, die nicht seiner Meinung waren, umbringen. Letztendlich unterlag seine
Gruppe den zurückkehrenden Offizieren und ihrer Hilfstruppe und wurde gefoltert
und hingerichtet.
![]() |
| Coogee Beach in Fremantle |
Plötzlich klingelt mein Handy. Was nun. Ich
weiß nicht, wie ich den Anrufannehmen kann, und bis ich mich angemeldet habe,
ist aufgelegt. Es war Bobi. Der dritte Versuch, zurückzurufen, ist erfolgreich,
wir verabreden uns für gleich. Nicht ganz so schnell wie geplant verlassen wir
das Museum - ich "falle" einem Bastler, der in einem Seitengang sitzt
und an einem Schiffsmodell arbeitet, in die Hände. Er erzählt von seiner Arbeit
und den damit verbundenen Schwierigkeiten, er zeigt mir Beispiele und seine
Dokumentation, er erklärt ein anderes Modell in einer Vitrine nebenan, das
nicht von ihm ist, das ihn aber sehr beeindruckt.
Schnell sind wir am Bahnhof und finden auch
gleich Bobi, Gerry, Sue und Harry (einer von Gerrys Söhnen und seine
Lebensgefährtin). Sue und Harry sind gerade erst von einer einjährigen
Auslandsreise, die sie durch Südamerika und Europa geführt hat, zurückgekehrt.
Es wird ein sehr nettes und fröhliches
Wiedersehen. Wir reden natürlich über die Fortsetzung unserer Reise nach Coral
Bay, über die Zukunft, über Fremantle und und und. Gerrys schottischer Akzent
ist immer besser zu verstehen.
Wir können Elfriede und Wynnes Angebot,
doch im Zimmer zu schlafen, nicht widerstehen und so ziehen wir in ihrer Garage
ein. Sie werden das Haus bald verkaufen, die Bäume auf dem Bauplatz für das
neue Haus etwas weiter oben am Hang sind heute gefällt worden, nächste Woche
wird gerodet und dann beginnt der Rohbau. Es ist toll, so herzlich aufgenommen
zu werden.
Zum Abendessen fahren wir in das gleiche
Restaurant, in dem wir am 16. März 2013 zum Lunch waren, in das Mahogeny. Es
ist so ein schöner Abend, dass wir uns einen Tisch im Garten suchen.
Zurück in der Dalry Road verabschieden wir
uns für heute von unseren Gastgebern und ziehen uns in unser Gemach (mit
eigenem, kleinem Bad und Toilette) zurück. Ich will noch Daten erfassen und ein
bisschen lesen.
Ach ja, Galore ist einfach eine große
Menge. Gerry kennt die Geschichte, die ich gerade lese. Die Geiselnahme in
Sydney ist beendet, der Geiselnehmer und zwei Geiseln sind tot, Sprengstoff war
nicht im Spiel und die Tat war weder religiös noch politisch motiviert, der
Täter war wohl sehr gestört.
Mittwoch, 17. Dezember
Nach dem Frühstück kommen wir mit den
Nachbarn ins Gespräch. Sie sind erfahrene Australienreisende und schon ziemlich
oft hier unterwegs gewesen. Die jetzige Reise führt sie von Brisbane nach
Perth, von dort geht es weiter nach Bali, Borneo und kleinere Inseln des
südlichen Pazifik. Das Angebot einer Tasse Kaffee schlagen wir aus und fahren
los. Kaffee ist halt nicht so unsere Sache.
In Busselton ist der erste Stop. Hier gibt
es eine 1,8 km lange Jetty. Von Busselton wurde schon kurz nach der ersten
Besiedelung Jarrah, eine bestimmte Eukalyptusart, die besonders hartes Holz
hat, nach England exportiert. Da das Meer hier relativ flach ist, musste die
Jetty so lange gebaut werden, damit wenigstens mittelgroße Schiffe anlegen
konnten. Später kamen die Regierungsschiffe hierher, Schiffe, die der
regelmäßigen Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln und den Dingen des
täglichen Lebens sicherstellen sollten. Außerdem konnte man mit diesen Schiffen
nach Fremantle reisen, das war erheblich schneller, bequemer und am Ende auch
billiger als auf dem Landweg. So wurde diese Jetty in gebrauchsfähigem Zustand
erhalten, auch nachdem der Holzexport eingestellt worden war. Mit der
Einführung des motorisierten Straßenverkehrs und der Roadtrains war die
Notwendigkeit für die Schiffe nicht mehr gegeben, die Jetties wurden
aufgegeben. Hier in Busselton wurde allerdings der Wert der Jetty als
Touristenmagnet früh erkannt und die Jetty restauriert. Ein Bähnchen fährt die
Strecke, man darf aber auch zu Fuß gehen, was wir machen. Dann kostet es nur 3
$, außerdem ist der Zug gerade abgefahren. Als wir am Kopf ankommen, die
Passagiere sind gerade im Underwater Observatory verschwunden, spricht uns der
"Stationswärter" an: "Did you run?" "No, the train is
slowly." "Well, it stops quiet often." Er hatte uns bei der
Abfahrt des Zugs an der Kasse gesehen und wundert sich, wieso wir schon hier
sind. Daraus entwickelt sich wie so oft eine längere Unterhaltung über
Australien und die Welt. Merkwürdig,
niemand spricht über die Geiselnahme in Sydney, ich weiß nicht, wie sichdie
Sache entwickelt hat.
![]() | |
| Pelikan at Woodman Point |
In Mandurah streifen wir durch die
Innenstadt, um die Fahrt zu unterbrechen. Hier haben wir 2013 das Bild von uns
beiden im Herz gemacht (glaube ich zumindest), auch damals hatte Brigitte das
Jeansjäckchen an.
Schon sind wir in Fremantle und suchen den
von Bobi empfohlenen Caravan Park an Woodman Point auf. Obwohl es sich um einen
Aspen-Park handelt, bekommen wir einen Platz ohne Stromanschluss ganz in der
Nähe der gut eingerichteten Camp Kitchen. Das freie WiFi ist allerdings sehr
langsam und nach kurzer Zeit auch ausgelaufen, das Kontingent war wohl nicht sehr
groß.
Ein Strandspaziergang beschließt unsere
heutigen Aktivitäten.
Dienstag, 16. Dezember
Wir lassen uns viel Zeit, weil wir ohnehin
erst um acht wegfahren können: Das Office macht erst dann auf, und deshalb
können wir frühestens um acht unsere Schlüssel abgeben und den Deposit
zurückholen. So kann ich dann doch noch Bilder zu dem gestern veröffentlichten
Blogpost hinzufügen - zumindest für die letzten Tage. Sogar für die Mails
reicht das Freikontingent noch aus. Von Kapi ist ein Mail gekommen, er hat den
Post bereits gelesen.
In Gracetown haben sich die Wolken schon so
weit gelichtet, dass die Sonne ihre wahre Wärme zeigen kann. Während wir am
Strand spazieren schiebt sich die Wolkenbank immer weiter hinaus aufs Meer, ich
kann schon bald auf den Pullover verzichten. Hier in Gracetown fand 1996 ein
Surfwettbewerb zwischen zwei Schulen statt. Während des abschließenden Finales
brach die Klippe über den Zuschauern zusammen, mehr als 2.000 t Geröll fielen
auf die fröhliche Menge, Es gab neun Tote, darunter vier Kinder. Andere
Verschüttete konnten gerettet werden, es waren schnell genug ausreichend viele
Helfer zur Stelle. Dass nur 2010 ein Surfer ums Leben kam ist eher erstaunlich
angesichts der Felsen, vor denen sich das Surfgeschehen abspielt. Manche der
Sportler sind richtig gut, sehr elegant nutzen sie die Energie der etwa fünf
Meter hohen Wellen aus.
![]() | |
| Visitors for Diner |
Auch in Dunsborough legen wir eine Pause
ein, bevor wir in der Nähe von Busselton einen geeigneten Caravan Park finden.
Sonne und leichter Wind laden dazu ein, unsere Wäsche zu waschen. Das
übriggebliebene Waschpulver lassen wir in der Laundry stehen, vielleicht kann
es jemand brauchen.
Heute koche ich am Bushi, es gibt eine Camp
Kitchen, sie hat aber nur Barbequeues zum kochen, keinen Herd.
Eine Neuseeländerin nutzt den Barbequeue
direkt neben uns, deshalb kommen wir ins Gespräch. Sie ist ebenfalls mit einem
Bushi unterwegs auf dem Weg zu ihrem Sohn in Perth. Alle wollen mittelfristig
nach Perth, scheint es.
Montag, 15. Dezember
Nachtrag: Außerdem gibt es in Neckarhausen
und Umgebung halt niemanden, der uns was verkaufen will. Ich muss mich doch mal
erkundigen, ob ich als Deutscher ohne permanentes Aufenthaltsrecht hier in
Western Australia eine Immobilie kaufen darf.
Genug gejammert.
Zum Abendessen incl. Vor- und Zubereitung
gehen wir in die Camper Kitchen. Abends spielen wir wieder Karten im Bushi. Der
Wind hat sich gelegt, mit einem Sternenhimmel ist nicht zu rechnen.




Nun habe ich auch den Schluss gelesen. Und morgen sehen wir uns ja. Ich freue mich schon auf euch und Eure Erzaehlungen.
AntwortenLöschen