Samstag, 25. Oktober 2014

Samstag, 25. Oktober, Port Hedland, WA



Samstag, 25. Oktober

Nach einem erneuten Strandbesuch direkt nach dem Duschen - einige weitere Schildkröten haben diese Nacht ihre Eier bei der Böschung abgelegt - und einem gemütlichen Frühstück machen wir uns fertig zur Weiterfahrt. Das flache Land setzt sich weiter fort. Auffällig, und dennoch merke ich es bewusst erst jetzt, ist, dass es hier keine Termiten zu geben scheint, zumindest sind die sonst so markanten Hügel nicht zu sehen. Und gerade bei diesem flachen Land mit seinem niederen Bewuchs sollten sie sofort sichtbar sein. Kühe sieht man ja auch weit im Voraus, zum Glück, denn sonst wären wir gestern an den Brolgas vorbeigefahren. Immer wieder mal kommen Bereiche mit niedrigen Bäumen, bis etwa fünf Meter hoch, Low Woodland. Und dann wieder reine Grassteppe oder Bush. Am Degrey River ist ein 24h-Rastplatz direkt am Ufer des DeGrey River. Wir sehen ihn uns an, kommen dabei mit zwei Paaren aus Broome ins Gespräch. Smalltalk natürlich, aber immerhin, wir verstehen einander, und das ist ja auch schon was. Offensichtlich hat sich unser Akzent etwas abgeflacht, die Leute erkennen nicht mehr sofort, dass wir Deutsche sind. Auf der anderen Seite des Flusses bietet sich ein neues Bild: Hügelige Landschaft, die Straße hat tatsächlich Kurven, neben der Straße wachsen hohe Bäume. Aber schon zwanzig Kilometer später weitet sich die Landschaft wieder, die Hügel werden weniger, ebenso die Bäume. Dafür tauchen die ersten Anzeichen von Mining-Aktivitäten auf: Nebenstraßen mit dem Hinweis Mine Site, gesperrte Seitenwege, die im Besitz von BHP oder Atlas sind und deshalb nicht frei befahren werden dürfen.
Port Hedland at night, seen from East
Und dann sind wir in Port Hedland. 1882 legte Peter Hedland in einer von Mangroven gesäumten Bucht an, sieben Jahre später wurde Port Hedland als Ansiedlung veröffentlicht. Der Namen sagt es schon, der Ort diente als Versorgungshafen für das Hinterland, das Pilbara. In der besagten Bucht konnten kleinere Schoner anlegen, was die Versorgung deutlich vereinfachte. Produkte der Gegend wie Muscheln, Perlen, Wolle und Fleisch, Gold, Kupfer und kleinere Mengen Eisenerz  konnten auf dem Seeweg viel schneller in die größeren Hafenstädte im Süden gelangen. Heute ist Port Hedland einer der größten Häfen in Australien, aber mit einem sehr eingeschränkten Angebot: Salz und Eisenerz werden von hier verschifft. Jeden Tag treffen hier in Port Hedland 24 Züge mit Eisenerz ein, 12 kommen von der Yarrie Mine im Osten, 12 aus Newman im Süden. Jeder der Züge aus Yarrie hat 90 Waggons mit je 125 Tonnen Eisenerz, die aus Newman sind länger, sie haben 210 Waggons. Damit kommen pro Stunde 37.500 to Eisenerz in Port Hedland an und werden umgehend verschifft. 90 % davon gehen nach China! Entsprechend groß ist der Hafen er wurde vor Jahren extra erweitert für die größte Kategorie der Erzfrachter mit 425.000 BRT Kapazität. Als wir am Hafen ankommen, läuft gerade einer dieser Riesenfrachter ein, leider sind wir etwas zu spät dran, um ihn gebührend bewundern zu können.
In Port Hedland erzeugt Rio Tinto Minerals jährlich rund drei Millionen  Tonnen Kochsalz (mit Solarenergie), auch dieses Produkt kommt auf dem Seeweg zu den Weiterverarbeitern.
Wir bleiben heute Nacht hier in Port Hedland auf einem Campingplatz an Cooke Point.
Immer wieder treffen wir Reisende, mit denen wir schon früher auf der Schmetterlingstour Kontakt hatten.

Freitag, 24. Oktober

Hier an Eighty Mile Beach ist das bevorzugte Nistgebiet der seltenen und unter Naturschutz stehenden Flatback Marine Turtles, einer großen Seeschildkröte. Jetzt in diesen Wochen kommen die Weibchen am Abend aus dem Wasser, um im Sand am Rande des Strands ihre Nester zu bauen und die Eier zu legen. Die ersten Grabarbeiten erfolgen mit den Vorderbeinen, das Ausheben der eigentlichen Eikammer dagegen mit den Hinterbeinen. Das Gelege wird mit Sand bedeckt und das Nest getarnt, damit ist die Arbeit der Schildkröte getan, sie kehrt zurück ins Wasser. Der gesamte Vorgang dauert rund zwei Stunden. Wird eine Schildkröte in den Phasen vor der Eiablage gestört, kann es sein, dass sie das Nest verlässt und den Versuch abbricht. Um sie möglichst wenig zu stören, soll man nach 23 Uhr nicht mehr an den Strand gehen und auch vorher schon am Strand keine Taschenlampen verwenden. Man soll allerdings auch nicht mit dem Auto auf den Strand fahren, was aber nicht verboten ist, also dennoch gemacht wird.
Wir gehen mit dem ersten Licht an den Strand, und siehe da, mindestens sechs dieser großen Echsen haben heute Nacht ein Gelege gebaut. Die Spuren sind nicht zu übersehen, immerhin sind sie etwa einen Meter breit.
Wir bleiben den Tag hier und folglich auch die kommende Nacht hier in Eighty Mile Beach. Diesen Strand müssen wir einfach ausnutzen und wieder einen großen Spaziergang machen. Hunderte Seevögel, Möwen, Sandläufer, Plover, Austernfischer und andere sind am Strand verteilt, das Wasser hat etwa 30 Grad, die Wellen sind etwa 50 cm hoch, alles ist wunderbar. Wenn wir uns den Seevögeln nähern trippeln sie vor uns her. Irgendwann kommen wir ihnen dann doch zu nahe, dann fliegen sie unter wüstem Protestgeschrei  ab und meist um uns herum. Außerdem gibt es hier - im Gegensatz zu Broome - jede Menge Muscheln und Schnecken, teils sehr schöne Exemplare.
Shells
Direkt am Ufer treiben sich Fische herum, etwa 1 m lang, sandfarben. Wenn sie mich entdecken, schalten sie sozusagen den Turbo ein und verschwinden im tieferen Wasser. Auf einen trete ich versehentlich, in der Brandung ist er nicht zu sehen gewesen. Mit ihrem flachem Bauch, zwei Rückenflossen und einer starken Schwanzflosse sind sie gemacht für den bodennahen Aufenthalt im flachen Wasser, ansonsten sehen sie aus wie Haie. Es sind vermutlich Flatheads, Flachköpfe, sie sind ess- und genießbar. Auch mindestens einen Hai, ein stattliches Exemplar, schwimmt die Küste entlang, das erfahre ich allerdings erst nachdem ich im seichten Wasser gebadet habe. So nahe ans Ufer kommen diese Raubtiere, wenn es denn eines war, aber auch nicht.

Donnerstag, 23. Oktober

Ein letztes Mal müssen wir zu Coles, Chinatown, denn wir haben nur noch sehr wenig Brot. Brigitte wollte gestern welches in dem Shop am Platz kaufen, aber da war es aus. Montag sagte jemand zu uns, dass er festgestellt hat, dass er in Broome keine Karte mehr braucht, also sei es Zeit, den Ort zu verlassen und weiterzuziehen. Wenn es danach ginge, müssten wir noch hierbleiben, denn die Werkstatt in Guy St habe ich gestern nur mit Karte gefunden, obwohl ich schon mal dort war.
An diesem einen Tag heute fahren wir mehr als an den 12 Tagen zuvor in der Summe, 370 km sind es, bis wir bei Eighty Mile Beach auf einem schattigen Platz stehen.
Die Strecke von Broome nach Südwesten führt durch eine Steppe am Rande der "Great Sandy Desert". Die grasbewachsene Ebene wird gelegentlich unterbrochen von buschbestandenen Bereichen, Bäume sind eher selten anzutreffen. Auch der Verkehr hält sich sehr in Grenzen, mich wundert, dass der Great Northern Highway überhaupt "sealed" ist. Vermutlich sind das Auswirkungen der zunehmenden Minentätigkeit hier in Northern Western Australia. Ab und zu sehen wir einen Wegweiser zu einer Station, auch davon gibt es nicht viele. Zwei Rastplätze sind für 24h-Aufenthalte vorgesehen, das bezeugt, dass es wenig Möglichkeiten gibt, neben der Straße zu übernachten.
Unterwegs "müssen" wir eine Pause einlegen, weil an einem Wasserloch neben der Straße mehrere Dutzend Brolgas stehen. Ich fahre so nahe hin wie möglich, woraufhin ein Teil der Gruppe abfliegt, aber nur wenig später wieder landet, sie schaffen so etwas mehr Fluchtweg zwischen sich und uns und überfliegen dabei außerdem noch einen Zaun. Einige bleiben. Wir beobachten sie, sie beobachten uns. Dann entspannt sich die Lage, immer mehr dieser schönen Kraniche kehren auf dem Luftweg zurück. Beim Landeanflug sind sie allerdings nicht zu elegant wie beim Flug oder beim Herumlaufen, da sehen sie eher unbeholfen aus.
Auch beim Sandfire Roadhouse halten wir an und sehen uns die Displays mit den Zeitungsausschnitten aus der Zeit der Entstehung an. Damals, 1970, wurde der 50 jährige Gründer des Roadhouses von Vielen für verrückt erklärt, hierher in diese "sunbaked sandy country" zu gehen und sich dort mit seiner Familie niederzulassen. Aber er hatte wohl genügend Weitsicht um die Notwendigkeit eines Roadhouses hier zwischen Broome und Pt Hedland zu sehen zu einer Zeit, als es nur wenig Verkehr gab an der Nordküste.
Low Tide on  Eighty Mile Beach
Kurze Zeit später war eine Bohrung nach Wasser erfolgreich und drei Wochen danach ging das Roadhouse mit einer ersten Tankfüllung von  44l Diesel in Betrieb. Es ist noch heute in Familienbesitz. Oft von Zyklonen getroffen und jedes Mal teilweise zerstört, ist es 2004 restlos abgebrannt (nach zwei Tagen ging der Betrieb weiter, unter offenem Himmel mit Hilfspumpen für Fuel und Wasser) und 2009 zum vorläufig letzten Mal von einem Zyklon getroffen worden. Da blieb nur das Hauptgebäude erhalten, alles andere war "plattgemacht" -wie gut, wenn man mit Wellblech baut. Der 2009er Sturm hat übrigens auch die drei umliegenden Farmen und die Anlage hier an Eighty Mile Beach zunichte gemacht.

Mittwoch, 22. Oktober

Morgen wird es endgültig weitergehen Richtung Perth. Von Darwin nach Perth sind es laut Karte 1.850 km - cum grano salis -, wir haben 5.000 draus gemacht. Da vor uns auf direktem Weg noch 2.366 km liegen, gehe ich mal davon aus, dass wir noch rund 7.000 km fahren werden. Aber das hängt auch vom Wetter ab.
Heute ist also der Vorbereitungstag: Waschen, Einkaufen, Tanken, Auto reisefertig machen … Dazwischen natürlich immer wieder Schwimmen im Pool, Lesen, Nichtstun.
Monument for the Women involved in the Pearling Business
Diese letzten Tage sind wie im Flug an uns vorbeigezogen, geblieben ist der Eindruck von Schönheit, Lebensqualität, angenehmer Wärme.
Zum ersten Mal seit fast einer Woche, naja, seit fünf Tagen, sind heute Abend wieder einzelne Wolken am Himmel. Aber noch immer ist es nicht richtig schwül, die Luftfeuchtigkeit liegt bei 60 %, die Temperaturen schwanken zwischen 22° in der Nacht und 35° am Tag. Heute hatte es "nur" 33° wegen eines mittelstarken Nordwindes. Sehr komisch.
Auf dem Platz "hinter" uns ist ein britisches Paar eingezogen, small talk, während ich ihm dabei helfe, sein Vorzelt aufzubauen. Gegenüber, auf 121, kommt Wasser aus der Erde. Eine neue Quelle? Vermutlich nicht undda ich ohnehin zum Büro muss, um meine Gatecard abzugeben, "melde" ich das gleich. 10 Minuten später fangen zwei Mann an, ein Loch auszuheben. Die Wasserleitung, knapp 50 cm tief im Boden, hat zwei Löcher. Das Problem ist die Lokalisierung, denn da, wo das Wasser austritt, muss ja nicht die Schadensstelle sein. In diesem Fall waren die biden Stellen aber relativ dicht beieinander, nur etwa 50 cm getrennt. Nach einer guten Stunde ist das Loch wieder zu, von dem Schaden zeugt nur noch die feuchte Stelle auf dem Fahrweg. Die wird noch länger zu sehen sein, denn das Wasser hat roten Sand mitgebracht.

Dienstag, 21. Oktober

Mit dem ersten Bus fahren wir zu Gantheaume Point. Dieser erste Bus ist der einzige, der hinfährt, denn später ist es zum Zurücklaufen zu warm. So groß ist der Unterschied wahrscheinlich nicht. Wir halten uns wieder eine Weile bei den Klippen am Leuchtturm auf, bevor wir uns auf den Rückweg machen. Acht Kilometer Strandspaziergang, sogar hier im besiedelten Broome sind wir fast alleine, die Leute, die uns begegnen, kann man an zwei Händen abzählen. Ab und z überrascht mich eine Welle und so habe ich schon nach kurzer Zeit nasse Hosenbeine. Die Sonne trocknet sie wieder, zurück bleibt ein salzgetränkter Stoff.
Ebenfalls mit dem Bus fahren wir über Mittag zu Kimberley Outdoor Supply und kaufen Zeltschnüre und einen Plastikhammer, um das Vorzelt besser aufbauen zu können. Ich kann nicht davon ausgehen, dass ich jedes Mal ein passendes Holzstück oder einen faustgroßen Stein finde, wenn ich die Markise aufbauen will. Die Schnüre mit den Stahlfedern sind für unsere Campingausrüstung in Deutschland.
Zwischen den verschiedenen Busfahrten - wir haben wieder einen Day Pass - vertreiben wir uns die Zeit mit Schwimmen im Pool und Lesen. Schon lange kam ich nicht mehr so viel zum Lesen wie hier, auch das ist richtig angenehm.
Gantheaume Point
Wieder essen wir bei Matso's zu Abend, dort sitzt man gut, das Essen ist gut und das Bier ist süffig, auch wenn es für deutsche Geschmäcker zu wenig Alkohol hat (im Schnitt 4,5 %). Besonders beeindruckt uns das Gingerbeer, ein ganz helles Bier mit einem Ingweranteil, der sehr erfrischend ist und eine leichte Schärfe in das Bier bringt. Wohl wissend, dass ich dann schlecht schlafen werde, gönne ich mir drei Biere, ein "Hit the Toad", ein Ginger Beer und einen "Smokey Bishop". Zum Essen entscheide ich mich für das Tandoori aus der Curryhut mit frischem Naanbrot.

Montag, 20. Oktober

Wieder, wie im letzten Jahr, gehen wir zu dem Buddhatempel. Nur geht es diesmal schneller, weil wir wissen, wo wir hinmüssen. Mehrere Frauen praktizieren Yoga in der Halle, das ist ok, aber eine hat sich ihren Platz direkt bei der Statue ausgesucht. Das finde ich nicht wirklich angebracht, kann es aber natürlich nicht ändern. Wir genießen die Stille, sehen den Vögeln zu und den Schmetterlingen, ab und zu mache ich ein Foto.
Der Rückweg gestaltet sich länger, weil wir noch die Umgebung ansehen. Offensichtlich sollen hier weitere Wohnungen, Sanctuaries oder Feriensiedlungen entstehen, es gibt einige Grundstücke zu kaufen "to develope". Das bedeutet nicht zur Eigennutzung. Eines hat 40.000 qm, ein anderes 10.000 qm und das dritte 8.000 qm, alles eigentlich angepasste Grundstücksgrößen für ein Einfamilienhaus mit Shed und Dreifachgarage. Das drittgenannte und kleinste Grundstück ist bebaut, das darauf stehende Haus sieht nicht mal so schlecht aus.
Sunset at famous CableBeach
Relaxing am Pool, Brigitte traut sich trotz ihrer Schrammen am Schienbein ins Wasser, bleibt nur die Hoffnung, dass es nicht gerade jetzt zu einer Entzündung kommt (was ich nicht erwarte, but you never know).
Schon um vier mache ich mich an die Vorbereitungen fürs Abendessen, dabei gibt es heute Bratkartoffeln, da ist außer zwei Zwiebeln, Knoblauch und den zwei Tomaten nichts zu schnippeln. Ich koche auf dem Barbeque, da ist es gut, wenn wir früh dran sind, dann ist noch alles "fleischfrei". Der eigentliche Grund ist aber, dass wir zum Sonnenuntergang am Strand sein wollen. Das ist dann überhaupt kein Problem, der Sonnenuntergang ist schön, stimmungsvoll, genial.
20 Minuten nachdem die Sonne im Meer verschwunden ist, ist es so dunkel, dass die ersten Sterne zu sehen sind und dass alle Autos mit Licht fahren. Auch tauchen bereits die ersten Taschenlampen im Gebrauch auf. Aber richtig dunkel ist es erst etwa eine Stunde nach Sonnenuntergang.

Sonntag, 19. Oktober

… einfach, weil es dort richtig schön ist.
Noch vor dem Frühstück machen wir einen etwa 8 Kilometer langen Trail und beobachten, was es zu beobachten gibt: Tracks auf dem Weg von Kängurus, Schlangen, Vögeln, Eidechsen, Kühen, Blumen und Bäume und natürlich Vögel. Das wird besonders gut, als wir am Strand angekommen sind. Hier an der Nordseite der Roebuck Bay ist das Ufer extrem flach, ideale Voraussetzungen für Mangroven, die sich hier angesiedelt haben. In den Mangroven leben jede Menge Vögel, sie ernähren sich von Insekten, Krustentieren, Amphibien, kleinen Fischen und Schlangen. Dazu kommen die vielen Seevögel, die man hier zu sehen bekommt: Möwen, Sandpiper, Strandläufer, Austernfischer, Ibisse, Reiher,… Außerdem ist die Gegend hier das Sommerquartier und Brutstätte für viele Zugvögel aus dem asiatischen Raum bis hoch nach Sibirien. Sogar Vögel aus Alaska kommen zum Brüten hierher an die Küste der Kimberley.
In Broome besuchen wir den Poo Pond, denn dort sind Whistling Ducks zu sehen. Tatsächlich, sie sind da, und weil sie hier zwar in Freiheit, aber hinter einem Zaun leben, haben sie auch keine ganz so große Fluchtdistanz, wir können bis auf Fotografierentfernung an sie heran.
Und dann stehen wir wieder im Palm Grove Caravan Resort, zwei Stellplätze weg von unserem alten Platz. Neben dem steht, als sei er nicht weg gewesen, der Wohnwagen des Amerikaners. Aber auch jetzt kann ich ihn nicht antreffen. Später kommt er bei uns vorbei.
Crested Pigeon
Nach Abendessen und Spülen gehen wir zum Strand. Im Grunde ist es zu spät, denn der Sonnenuntergang ist lange vorbei. Aber ein Spektakel ist es dennoch. Dutzende von 4WDs kommen von Norden den Strand herunter, schlängeln sich durch "The Rocks" und verlassen den Strand. Normaler Verkehr an einem Sonntagabend? Nicht ausgeschlossen. Als diese Show vorbei ist, ist es wirklich stockdunkel und wir gehen zurück. Im Süden leuchtet alle 10 Sekunden das Leuchtfeuer von Cape Gantheaume auf, darüber strahlen die Sterne, auch ohne Kreuz des Südens ein unglaublicher und - hoffentlich - unvergesslicher Anblick.



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